Gregor Schmitt | Glücksschmiede |

Schamanisches

Schamanisches - SchwitzhüttenaltarEin Schamane ist ein Mensch, der die Fähigkeit hat zwischen den „Welten“ zu vermitteln. Mittels Trancetechniken, z.B. dem Schlagen einer Trommel, versetzt er sich willentlich in einen anderen Bewusstheitszustand, bereist die sogenannte „Anderswelt“ und kann dort die Heilkräfte und Helfer um Unterstützung für die Menschen bitten, für die er arbeitet. 

Das zugrunde liegende Weltbild ist geprägt von der Annahme, dass Alles lebt und wir mit Allem (Tiere, Pflanze, Steine, Flüsse, …) in Kontakt treten können. Über diesen Kontakt sind uns andere, als die im Alltag verfügbaren Wissensquellen zugänglich und können für die Heilung eingesetzt werden. 

Bei meinen Zeremonien öffne ich den schamanischen Raum, in dem Heilung für alle Anwesenden geschehen kann. Dabei lasse ich mich durch die Absicht (des Klienten) und durch meine Inspiration leiten.

Bei Bedarf kreiere ich auch individuelle Zeremonien, z.B. eine Heilungszeremonie, wo ein einzelner Mensch ganz in der Aufmerksamkeit eines Heilkreises steht oder als Unterstützung für ein neues Vorhaben/Projekt (z.B. Gemeinschaftsgründung, Hochzeit, Einzug, Beginn der Selbständigkeit, u.v.m.). 

Bei meiner schamanischen Einzelarbeit, z.B. beim Fasertrennen oder der  Seelenteilrückholung, wechsele ich in den „anderen“ Wahrnehmungszustand und arbeite mit meinen spirituellen Helfern. 

SchwitzhütteSchamanisches - Wasserfall

In dem Schwitzhüttenritual begeben wir uns in den geborgenen Raum der Gebärmutter von Großmutter Erde und können uns dort reinigen, in dem wir Altes los lassen und uns Neuem öffnen. Wir benutzen dafür die Energie des Feuers, der Gruppe, der Gesänge und auch der anderen unterstützenden Kräfte, die wir häufig im Alltag vergessen haben. Die starke Verbundenheit mit diesen Kräften tragen und führen mich dabei. 

Medizinradzeremonie

Eine Medizinradzeremonie ist im Ablauf und Inhalt der Schwitzhütte relativ ähnlich. Dort sitzen wir im Kreis um einen Altar, rufen die Kräfte an und erfahren durch die Anbindung an das „Größere“ Geborgenheit, Verständnis, Liebe und häufig eröffnen sich dadurch für uns neue Sichtweisen. Wir können uns in Gänze annehmen und lieben. 

Fasertrennung

Im schamanischen Bild findet Kommunikation zwischen Menschen über Fasern statt, die aus unserem Bauchnabel kommen. Bei freien Kontakten bauen wir sie auf und ziehen sie am Ende wieder zurück. Dies wird häufig durch Rituale, wie z.B. den Händedruck deutlich gemacht. Wenn wir aber unser Glück abhängig von anderen Menschen oder Dingen machen, z.B. durch Projektion oder Angebote der Wunscherfüllung, etablieren sich die Faser zu schwerlösbaren Verbindungen, die zum fast gänzlichem Verlust der Kommunikationsfähigkeit führen können. Dies kann insbesondere nach Trennungen von Liebespartner der Fall sein, wenn der geliebte Mensch dauerhaft nicht losgelassen wird. 

Eine Fasertrennung führt hier zu deutlich mehr Freiheit im emotionalen Empfinden und in der Ausrichtung. Wahrnehmungsfähigkeit und Handlungsmöglichkeit werden erweitert. 

Schamanisches - MedizinradzeremonieSeelenteilrückholung 

In dramatischen, oft als lebensbedrohlich empfundenen Situationen reagieren wir archaisch durch abschalten unserer Gefühle, wir wollen den Schmerz nicht fühlen, unsere Seele entfernt sich teilweise. In der Seelenteilrückholung suche ich den verloren gegangene Seelenteil auf und führe in zurück, damit er sich wieder integrieren kann. Damit stellt sich die ursprüngliche Kraft wieder her.

Auch die „Seelen“ (die speziellen Medizin=Kraft) von Organen, die z.B. nach chirurgischen Eingriffen verletzt wurden, können durch diese Methode zurückgeholt. Dadurch können sowohl konkrete Beschwerden gelindert, als auch das Wohlbefinden des Gesamtorganismuses wiederhergestellt werden.